EU für härtere Zollkontrollen Anzahl der illegalen Produkte aus China stark gestiegen

2025-08-29 https://www.spiegel.de/wirtschaft/made-in-china-anzahl-der-illegalen-produkte-aus-china-stark-gestiegen-a-b12dde3e-7308-4f08-b705-772ddabeed6d HaiPress

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Zollbeamter überprüft Plüschtier aus China

Foto: Hendrik Schmidt / dpa

Die meisten illegalen Produkte,die bei Zollkontrollen in EU-Staaten abgefangen werden,stammen aus China. Das geht aus einem Bericht

der Europäischen Kommission hervor. Diese fordert daher eine drastische Verstärkung der Kontrollen.

Die Anzahl der abgelehnten Artikel aus dem Land sei im Jahr 2024 stark gestiegen,im Vergleich zu 2022 um fast 180 Prozent auf 48.139,hieß es. Das Land mit den zweitmeisten Ablehnungen seien die USA (3.247),gefolgt von Großbritannien (2.120). Die Zahl der aus China illegal importierten Produkte übertrifft die anderer Länder also bei Weitem.

Am häufigsten abgelehnt werden dem Bericht zufolge Gesundheitsprodukte – aber auch Haushaltswaren sowie Geräte aus den Bereichen Elektronik und Technologie sind betroffen.

Nur 82 von 1.000.000 Produkten kontrolliert

Die Zollbehörden in den Mitgliedstaaten kontrollieren,ob importierte Produkte den EU-Vorschriften in Bezug auf Sicherheit oder Umweltstandards entsprechen. Verdächtige Produkte werden zunächst gestoppt,um sie zu prüfen. Mehr als 80 Prozent der Produkte,die wegen eines möglichen Verstoßes gegen EU-Regeln kontrolliert werden,kämen aus China,erläuterte ein EU-Beamter.

Dem Bericht zufolge schritten im vergangenen Jahr die Behörden knapp 400.000 Mal ein und führten Dokumentenkontrollen,physische Kontrollen oder Labortests durch. 36 Prozent der Produkte wurden danach wieder für den EU-Markt freigegeben. Nach weiterer Prüfung wurden 16 Prozent – knapp 65.000 Artikel – endgültig abgelehnt.

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Die EU-Staaten müssten ihre Kontrollen noch verstärken,stellte der Bericht fest. Nur 0,0082 Prozent aller importierten Produkte seien von Zollbehörden geprüft worden,hieß es – also 82 Artikel pro einer Million,die zum freien Verkehr zugelassen wurden. Außerdem sei die Ablehnungspraxis in den Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich.

jmm/dpa

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