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Jens Spahn: »Diese Debatte müssen wir gesellschaftlich führen«

Foto: Michael Kappeler / dpa

Vor drei Jahren wurden die letzten drei Kernkraftwerke in Deutschland abgeschaltet. Kanzler Friedrich Merz nannte den Beschluss früherer Bundesregierungen zum Atomausstieg unumkehrbar. Auch Energiekonzerne zweifeln,ob eine Rückkehr zur Atomkraft sinnvoll ist. Doch Unionsfraktionschef Jens Spahn heizt die Debatte erneut an.

Er zeigte sich offen für eine Diskussion zur Wiederinbetriebnahme deutscher Atomkraftwerke. Das solle man miteinander prüfen,sagte der CDU-Politiker in Berlin am Rande eines Forschungskongresses der Unionsfraktion vor Journalisten.

Er verwies auf Studien,wonach die stillgelegten Reaktoren der vergangenen Jahre »mit um die neun,zehn Milliarden Euro wieder ans Netz gehen könnten. Ich finde jedenfalls,diese Debatte müssen wir gesellschaftlich führen.«

In anderen Staaten würden 30 bis 50 Milliarden Euro investiert,um ein neues Kernkraftwerk zu bauen. »Wir könnten mit deutlich weniger unsere gerade abgeschalteten Kernkraftwerke wieder ans Netz bringen. Eine Diskussion ist es in jedem Fall wert.«

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Der Ausstieg aus der Atomenergie war unter der CDU-geführten Bundesregierung von Angela Merkel nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima 2011 beschlossen worden. Im Jahr 2023 wurden die letzten Kernkraftwerke in Deutschland abgeschaltet.

Lesen Sie hier,warum Minireaktoren die Debatte über eine Renaissance der Atomkraft befeuern – und warum die Hoffnung auf klimaneutrale,sichere und billige Kernkraft bestenfalls vage ist.

mmq/dpa/AFP

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