Qingdao: Ein starkes Umfeld für globalen Geschäftserfolg

2026-06-16

Der Entwurf des 15. Fünfjahresplans sieht eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Geschäftsumfelds vor, mit dem Ziel, ein erstklassiges Ökosystem zu schaffen, das sich durch Marktprinzipien, Rechtsstaatlichkeit und internationale Standards auszeichnet. Hier haben wir keine bloße Vision auf dem Papier, sondern es ist der Prüfstein für den fundamentalen Charakter einer jeden Stadt.

Am 15. Juni fand der 7. Qingdao Multinationals Summit (Gipfel für multinationale Konzerne in Qingdao) pünktlich statt. In den vergangenen sieben Jahren sind Führungskräfte multinationaler Unternehmen aus mehr als 80 Ländern und Regionen immer wieder in genau dieser Stadt zusammengekommen.

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Hinter dieser Entscheidung steht ein grundlegender Wandel in der Denkweise: ein Übergang vom bloßen „Geschäfte machen“ hin zum echten „Geschäfte gewinnen“. Ein erstklassiges Geschäftsumfeld definiert sich nicht mehr nur durch einseitige Zugeständnisse oder bevorzugte Subventionen; es ist vielmehr eine symbiotische Beziehung, in der die Stadt und ihre Unternehmen gemeinsamen Erfolg erzielen. In den vergangenen sieben Jahren hat Qingdao eine unumstößliche Wahrheit bewiesen: Ein hervorragendes Geschäftsumfeld ist an sich schon die wirksamste Form der Investitionsförderung.

Almatis ist eine vertraute Präsenz auf dem Qingdao-Gipfel. Das Unternehmen, das seit 28 Jahren in der Stadt ansässig ist, hat seine Geschäftstätigkeit viermal erweitert. Das Phase-IV-Projekt soll bis Ende des Jahres die Testproduktion aufnehmen und markiert damit den Wandel des Unternehmens von traditionellen Feuerfestmaterialien bis hin zu High-End-Sektoren wie Halbleitern und neue Energien.

„Der Qingdao Multinationals Summit ist eine pragmatische, hocheffiziente Plattform für den internationalen Wirtschafts- und Handelsaustausch“, sagte Charles Copson, Chief Commercial Officer von Almatis. „Er spiegelt Qingdaos Offenheit, Dynamik und das solide, unternehmensfreundliche Umfeld wider und bietet transnationalen Unternehmen seltene und wertvolle Möglichkeiten zur Zusammenarbeit.“

Qian Hongtao, Betriebsleiter bei Almatis, fügte hinzu: „Politische Anreize und Erleichterungsmaßnahmen in der Freihandelszone Qingdao haben uns geholfen, die kniffligen, punktuellen Probleme, von der Finanzierung über die Landnutzung bis hin zu den Import-/Exportzoll- und Logistikprozessen, die an jedem entscheidenden Punkt auftreten, Schritt für Schritt zu lösen.“

Wenn Kapitalinvestitionen die ehrlichste Form der Anerkennung sind, dann ist eine wiederholte Expansion der authentischste Vertrauensbeweis – weit überzeugender als jede Werbekampagne. Die Continental AG hat ihre gesamte Testkette für Material- und Produktentwicklung für den asiatisch-pazifischen Raum in Qingdao zentralisiert. Hexagon, der schwedische Hightech-Engineering-Konzern, hat hier nicht nur seine Hauptzentrale für den Großraum China angesiedelt, sondern auch ein Forschungsinstitut für intelligente Fertigung gegründet, das Spitzentechnologien aus China, Deutschland, Italien und Schweden integriert.

Die institutionelle Öffnung dient als grundlegendes Fundament für Qingdaos Wandel hin zu „Winning Business“.

  • Mai 2024: Qingdao führte mit den „Mehreren Maßnahmen zur weiteren Optimierung des Geschäftsumfelds“ 52 gezielte Maßnahmen ein. Diese Reformen umfassen die gesamte Kette – von unternehmensfreundlichen Dienstleistungen und administrativer Effizienz bis hin zu Projektabsicherungen und systemischen Kostensenkungen.
  • Oktober 2025: Die Stadt führte die Dienstleistungsmarke der Regierung „Easy Doing Business in Qingdao“ (Qing Yi Ban) ein, was ein Bekenntnis zu einer reibungslosen Verwaltung signalisiert.
  • März 2026: Qingdao stellte ein wertschöpfendes Reformprogramm vor, das die Industriedienstleistungen von der Bearbeitung „einzelner Angelegenheiten“ auf die Verwaltung „ganzer Kategorien von Angelegenheiten“ (Yi Lei Shi) umstellt. Diese Initiative liefert Dienstleistungen für den gesamten Lebenszyklus kompletter Industrieketten direkt vor die Haustür der Unternehmen.
  • Zoll-Innovationen: Im selben Jahr führte der Zoll von Qingdao im Rahmen einer Sonderkampagne zur Erleichterung des grenzüberschreitenden Handels 40 Maßnahmen ein. Zu den Innovationen gehörten ein „Export White List“-System und eine Regelung, die die Rückführung fehlerhafter Teile in die umfassende Zollfreizone zur Inspektion und Wartung erlaubt.

Im Jahr 2025 wurde Qingdao als einzige umfassende Pilotstadt der Provinz Shandong für die Ausweitung der Öffnung im Dienstleistungssektor anerkannt. Heute tragen über 8.000 bestehende Unternehmen mit ausländischer Beteiligung – die nur 1,6 % aller Marktteilnehmer der Stadt ausmachen – 12,8 % der lokalen Steuereinnahmen und 19,2 % des Außenhandelsvolumens bei und bieten gleichzeitig 228.000 Menschen einen Arbeitsplatz. Darüber hinaus haben 181 Fortune-Global-500-Unternehmen in über 420 Projekte in Qingdao investiert. Allein die Freihandelszone Qingdao hat 69 deutschsprachige Unternehmen (einschließlich solcher aus deutschsprachigen Regionen) angezogen, die in wichtigen Schlüsselbereichen wie fortschrittliche Fertigung, berufliche Bildung, technologische Forschung und Entwicklung sowie nachhaltiges Bauen abdecken.

Seit sieben Jahren besteht dieser Pakt nun schon. Globale Führungskräfte kehren nicht nur wegen der Landschaft der Fushan-Bucht zurück, sondern weil dieser Boden neue Chancen nährt. Multinationale Konzerne haben die Frage „Warum Qingdao?“ mit Taten beantwortet: Hier werden Geschäfte nicht nur abgewickelt, hier werden sie gewonnen.

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