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Das Knie lädiert,aber im Kopf klar? Für solche Fälle kann eine Teilkrankschreibung helfen

Foto: Michael Gstettenbauer / IMAGO

Im Streit über das Ende der telefonischen Krankschreibung und die Attestpflicht ab dem ersten Tag ist die Teilkrankschreibung etwas in den Hintergrund gerückt. Dabei soll auch sie helfen,den in Deutschland im internationalen Vergleich eher hohen Krankenstand einzudämmen. Die Idee dahinter: Statt komplett auszufallen,könnten betroffene Beschäftigte nur bestimmte Aufgaben nicht übernehmen oder kürzer als sonst arbeiten.

Unter Unternehmern stößt die Teilkrankschreibung laut einer Erhebung des Personaldienstleisters Randstad und dem Ifo-Institut allerdings noch auf wenig Gegenliebe. Fast die Hälfte hält es demnach nicht für sinnvoll,dass sich Beschäftigte künftig auch teilweise krankmelden können. Nur etwa jedes vierte Unternehmen finde diese Möglichkeit hilfreich,weitere 25 Prozent stehen dem Instrument neutral gegenüber.

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Die Hälfte der Unternehmen erwarte keine wesentlichen positiven Effekte dieses Instruments,heißt es. Jeweils ein Drittel der Unternehmen hoffe dagegen bei solchen Krankschreibungen auf kürzere Fehlzeiten beziehungsweise auf eine schnellere Rückkehr erkrankter Mitarbeitender. 21 Prozent der Unternehmen halten es laut Studienautoren für möglich,dass erkrankte Fachkräfte trotz gesundheitlicher Einschränkungen länger arbeiten; zwölf Prozent erwarten demnach eine flexiblere Personalplanung.

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